Druckbetankung oder effiziente Alternative: Was bringen Onlineseminare?

Kaum einer kommt auf die Welt und verfügt bereits über sensationelles Verkäufergeschick oder sonstige Fähigkeiten – in aller Regel sind diese erlernt. In nicht allzu ferner Vergangenheit wurden solche Fähigkeiten durch Bücher, Schulungen und Workshops vermittelt. Nun bedienen wir uns der modernen Variante: des Onlineseminars oder auch Webinars.

Und hier scheiden sich die Geister: ist das nun eine sinnvolle Variante, um schnell und kostengünstig Wissen zu vermitteln oder gleicht es doch eher maschinengewehrartiger Druckbetankung? Sicherlich macht es Sinn, mehrstündige Webinare zu splitten, um die Teilnehmer nicht zu überfrachten. Mehr dazu erfahren Sie in diesem Artikel.


Wenn Sie hier schon unter 4 Augen reden möchten, vereinbaren Sie gerne ein persönliches Gespräch mit mir.



Webinar vs. klassiches Lernen

Die Geschichte der Wissensaneignung


Denken Sie doch mal an etwas, das Sie so richtig gut beherrschen – ganz gleich ob es mit dem Beruf zu tun hat oder ein Hobby ist. Mit dieser Fähigkeit kamen Sie wohl nicht auf die Welt, oder waren Sie bereits auf der ganzen Säuglingsstation als Strickfee oder begnadeter Verkäufer bekannt? Eher nicht. Und wenn doch, hätten wir sicherlich alle davon erfahren. Wie kamen Sie also an diese Fähigkeit?


Neben einem grundlegenden Interesse gibt es da Hilfestellung von außen: Möglicherweise ein Buch oder ein Lehrer, der Ihnen die Grundlagen näherbrachte. Eines kam zum anderen und schon standen Sie bis zur Hüfte im jeweiligen System.

Heute verfügen Sie über die Fähigkeiten, die Sie auszeichnen. Dabei war der äußere Input oft nur sehr gering. Die eigentliche Arbeit haben Sie verrichtet, indem Sie alle Komponenten miteinander vernetzt und eigene Erfahrungen gesammelt haben. Das Ergebnis: Ihr ganz eigenes Kompetenz-Mosaik.

Höher, schneller, weiter

Je länger man über diese Idee grübelt, desto verwunderlicher erscheint die tatsächliche Lernkultur. Diese ist geprägt vom Ansatz ‚viel nützt viel‘ und soll möglichst viel Wissen in möglichst kurzer Zeit in die Betreffenden hineinpressen. Dazu wurden bis vor einiger Zeit Seminare und Konsorten genutzt, bei denen man die Teilnehmer in einem Raum zusammentrommelte und die Welt erklärte.


Heute wird an dieser Stelle aus Gründen des Infektionsschutzes und der Effizienz das Onlineseminar bzw. Webinar genutzt. Der Aufwand für die Teilnehmer bewegt sich im zumutbaren Bereich: sie müssen sich einfach vor ihrem Bildschirm einfinden. Leider gilt auch hier das Motto: ‚Ist es zu stark, bist du zu schwach!‘ Kann der Teilnehmer die Informationsflut in der verschwindend geringen Zeit nicht so aufnehmen, dass er sie fehlerfrei im Arbeitsalltag anwenden kann, ist es die Schuld des Teilnehmers – auf keinen Fall die des Lernsystems.

Die Herausforderungen meistern


Das Onlineseminar stellt natürlich ganz andere Herausforderungen an den Transfer und die Übungsmöglichkeiten. Reale Interaktion erfordert hier Kreativität und ein Umdenken innerhalb des gewohnten Prozesses. Das kostet im Vorhinein Zeit und Geld und ist zunächst nicht vorgesehen, würde aber langfristig wesentlich mehr davon einsparen.

Um Onlineseminare langfristig erfolgreich zu nutzen, ist es zunächst wichtig, dem Verarbeiten der Informationen mehr Raum zu geben. Wir lernen schließlich am besten, wenn wir uns selbst mit etwas auseinandersetzen können. Sie kennen sicher alle das Phänomen von all-you-can-eat: den ersten Teller finden wir noch recht gut, aber schon beim zweiten schmeckt und riecht alles gleich. Breiten Sie also nicht das gesamte Lernbuffet aus, sondern servieren die Inhalte über mehrere Gänge und gestalten die einzelnen Seminare kürzer. So können die Teilnehmer die einzelnen Komponenten genießen und verlieren nicht nach dem ersten Teller den Appetit. Mehrstündige Seminare gleichen nämlich eher einer Beschäftigungstherapie, bei der das Wissen nur so auf die Teilnehmer hinabprasselt. Mit dem Wissen ist es dann wie mit dem Regen: das meiste fällt daneben.


Wie wollen Sie also zukünftig lernen: durch intellektuelle, rasante Druckbetankung, die nach kurzer Zeit bereits Nachschulungen erforderlich macht oder lieber durch Lernen in kleinen Schritten, die das Potenzial des Einzelnen erkennt und fördert und außerdem dessen Entwicklung unterstützt?



P.S.


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