Trainingserfolg ist Chefsache!

Dieser Grundsatz ist in vielen Unternehmen zu lesen: ‚Wir entwickeln unsere Mitarbeiter kontinuierlich weiter!‘. Damit dem Rechnung getragen wird, bemühen sich Heerscharen von Trainern und Personalentwicklern um Trainingskataloge und Fortbildungspläne. Damit werden zwar die Trainings abgearbeitet, doch Erfolg stellt sich wenig ein.

Und warum? Weil sich der Vorgesetzte aus der Weiterbildung weitestgehend heraushält und somit der Transfer nicht stattfinden kann. Dabei können Sie mit kurzen Gesprächen vor und nach einem Training den Erfolg für Ihre Mitarbeiter maßgeblich beeinflussen! Was dahintersteckt, lesen Sie in diesem Blogartikel.

Wenn Sie hier schon unter 4 Augen reden möchten, vereinbaren Sie gerne ein persönliches Gespräch mit mir.



Es ist eine Tatsache: ob das Training der Mitarbeiter erfolgreich ist, liegt in der Verantwortung des Vorgesetzten. Warum das so ist und wie Sie das mit überschaubarem Aufwand managen, erfahren Sie in diesem Blogartikel.
Trainingserfolg ist Chefsache

Das Problem mit McTraining


Es existieren also in den meisten Unternehmen ganze Kataloge von Weiterbildungsmaßnahmen, an denen die Mitarbeiter teilnehmen können. Aber auch wenn sie das Angebot wahrnehmen, bleibt der Erfolg oft aus. Das führt zwangsläufig zu einer Demotivation beim Mitarbeiter und der Frage: Warum war das Training erfolglos?

Betrachten wir einmal Ihre Rolle in diesem Szenario, also die des Vorgesetzten. Sie genehmigen natürlich die Maßnahme. Und was passiert dann? Hand aufs Herz: dann erwarten Sie, dass Ihr Mitarbeiter zum Training geht und fertig entwickelt zurückkommt, richtig?


Das ist die Idee des Tankstellen-Lernens oder eben McTraining: der Mitarbeiter geht zur Weiterbildung, lernt dort etwas und kehrt dann mit neuem Input zurück, das er ab sofort so anwenden soll. Aber genau das funktioniert eben so nicht. Um den Input erfolgreich in die Praxis übertragen zu können, bedarf es etwas mehr als das reine Training. Aber was?



Der Vorgesetzte beeinflusst den Trainingserfolg


Für einen erfolgreichen Praxistransfer bedarf es nämlich die Zusammenarbeit von Trainer und Vorgesetztem. Jeder sitzt auf seiner Seite des Bootes und muss gleichmäßig rudern. Rudert nur einer, fährt das Boot im Kreis. Obwohl dies mehr als logisch erscheint, rudert sich oft nur der Trainer einen Wolf. Die wichtigsten Gründe hierfür sind:


1. Sie kennen das Problem des Praxistransfers nicht und sind sich Ihrer Rolle dabei nicht im Klaren.

2. Sie sehen das nicht in Ihrem Verantwortungsbereich. Das macht schließlich der Trainer!

3. Andere Aufgaben haben eine höhere Priorität, Transferunterstützung gehört da nicht dazu.

4. Sie fürchten einen erhöhten bürokratischen Aufwand und haben außerdem Bedenken, dass Ihnen zu bestimmten Trainingsthemen die Kenntnisse fehlen.


Ganz viele Gründe also, die dagegensprechen, sich als Vorgesetzter ins Training der Mitarbeiter einzumischen. Wenn Sie allerdings möchten, dass sich Ihre Mitarbeiter wirklich weiterentwickeln, müssen Sie Ihre Rolle bei der Transferunterstützung wahrnehmen. Doch wie tun Sie das?



So werden Trainings zukünftig erfolgreich


Der Aufwand, der hinter Ihrer Beteiligung steckt, ist überschaubar. Zudem steigern Sie so langfristig die Effizienz in Ihrem Team, weil Sie sich Auffrischungen zu den Trainings sparen und Ihre Mitarbeiter stetig besser werden.

Wissenschaftliche Untersuchungen haben gezeigt, dass strukturierte Gespräche von 15 Minuten pro Gespräch zu einem nachhaltigen Transfererfolg beitragen können. Dabei findet ein Gespräch im Vorfeld des Trainings statt mit dem Ziel, den Teilnehmer über den Inhalt zu informieren. Dazu gehört auch, dass Sie ihm mitteilen, wieso es wichtig für ihn ist und wie er die Inhalte im Alltag anwenden kann.


In einem zweiten Gespräch nach dem Training geht es darum, welches Wissen und welche Fertigkeiten Ihr Mitarbeiter erworben hat. Sie besprechen gemeinsam, welche Hindernisse im Alltag zu erwarten sind, wie er damit umgeht und wie er die Erkenntnisse gewinnbringend im Team einsetzen kann. Dazu bedarf es keinerlei umfangreicher Formulare oder bürokratischer Abläufe, um den Transfererfolg zu verbessern. Es sind die kleinen Dinge, die die Weiterbildung der Mitarbeiter nach vorne bringen.



P.S.


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