Stress durch To-do-Listen: Wenn dieses wertvolle Instrument zum Problem wird

Aktualisiert: 12. Aug. 2021

So richtig abschalten ist heutzutage eine echte Rarität. Nicht nur in Pausen und am Wochenende, auch im Urlaub sind wir ständig erreichbar. Das Handy ist an, E-Mails werden regelmäßig gecheckt und nicht selten kommt der Laptop ins Handgepäck. Dabei sind Pausen doch so wichtig! Warum das so wichtig ist und was das für Training und Weiterbildung bedeutet, erfahren Sie in diesem Blogartikel.


Wenn Sie hier schon unter 4 Augen reden möchten, vereinbaren Sie gerne ein persönliches Gespräch mit mir.



Sogar im Urlaub kommen wir von diesen To-do-Listen nicht los und sind immer und überall erreichbar. Dabei sind echte Pausen sehr wichtig – und haben vor allem nichts mit Faulheit zu tun.  Warum sie so wichtig sind und was das für den Trainingsalltag bedeutet, lesen Sie in diesem Artikel.
Die Sache mit den To-do-Listen

24/7 erreichbar


Hand aufs Herz: Haben Sie im letzten Urlaub komplett abgeschalten oder waren Sie für Ihren Chef erreichbar und haben fleißig E-Mails gecheckt? Ich staune immer wieder, wie viele Menschen ihre Freizeit dafür nutzen, Mails zu checken und sich weiterbilden zu wollen. Wie lange dauert es bei Ihnen, bis Sie in Ihrer Freizeit E-Mails checken oder eben mal durch den Feed Ihrer sozialen Netzwerke scrollen, anstatt einfach mal die Gedanken schweifen zu lassen?


Um sich auszuruhen müssen Sie nicht zwingend schlafen oder in meditativer Trance versinken. Es genügt an sich, nichts zu tun. Rein gar nichts. So kann unser Gehirn verarbeiten, sich regenerieren und wieder aufnahmefähig werden.

Eben jene Ruhepausen werden viel zu oft gestrichen. Und wenn sie gemacht werden, dann wird eine Aktivität einfach gegen eine andere getauscht. Das macht die Sache mit der Erholung nicht besser, stattdessen sind wir oft Opfer unserer eigenen To-do-Listen.



Die bunte Welt der To-do-Listen


Den Ursprung findet dieses Organisations-Instrument in unserem Arbeitsalltag. Dort sorgt es für Struktur, klare Aufgabenverteilung und Prioritätensetzung. Mittlerweile nutzen wir es vielfältig im privaten Rahmen, um die knappe Freizeit irgendwie bestmöglich zu nutzen. Checklisten teilen uns mit, was noch zu erledigen ist und Bucketlisten, was wir noch Schönes erleben möchten. Und am Ende ist der Urlaub vorbei und viele Punkte sind noch immer nicht abgearbeitet!


Die Gründe für die offenen Punkte suchen wir natürlich in äußeren Umständen oder anderen Personen – wir selbst können nichts dafür und sind fremdbestimmt. Hinzu kommt die Unzufriedenheit über das Nicht-Abhaken der To-dos. Der dadurch resultierende Stress ist Gift für unsere Gesundheit. Wird Stress von der Arbeit zu Stress in der Freizeit, ist das besonders gefährlich.



Warum To-do-Listen gefährlich werden können


Viele glauben, die Menge der Todos ist das Problem, weshalb wir nicht alles erledigen können und Stress haben. Falsch! Es ist ein fehlerhaftes Zeitmanagement. Wir machen uns zu wenig Gedanken über die Zeit, die wir für jeden einzelnen Punkt benötigen und scheitern damit von vorneherein. Dies führt dazu, dass wir uns schnell überfordert fühlen.



Richtige Pausen machen


Gerade im Bereich Weiterbildung ist es essenziell für den Lernerfolg, Pausen zu machen und zu wiederholen. Denn nur so festigen sich die Inhalte. Diese Wiederholungen empfinden wir allerdings schnell als langweilig, weshalb das Lernen im Urlaub selten von Erfolg gekrönt ist. Viele lesen nämlich langsamer, als sie glauben und lassen sich leicht ablenken. Und dann sollten die Inhalte auch noch verstanden und umgesetzt werden. Dieser Praxistransfer gestaltet sich im Urlaub in aller Regel schwierig.

Sie sehen, der zeitliche Aufwand wäre enorm. Zumal Sie sicherlich noch andere Dinge im Urlaub vorhaben. Da wären Unternehmungen mit der Familie oder auch das Pflanzen eines Apfelbäumchens für den Klimaschutz. Nehmen Sie sich also für Ihre Freizeit mal schlichtes Nichtstun vor. Viele von uns denken immer noch, dass sich Erfolg nur dann einstellt, wenn sie nur genügend und vor allem viel arbeiten. Aber Erfolg stellt sich dann ein, wenn Sie das Richtige zum richtigen Zeitpunkt in der richtigen Menge tun – dafür braucht es Kreativität und diese erwächst nur aus einem ausgeruhten und nicht einem gestressten Geist.



P.S.


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