Onlinetrainings – ist jetzt wirklich alles anders?

Es war einmal eine Zeit, in der Menschen große Strecken zurücklegten, um in fremden Räumen miteinander zu arbeiten. Sie lernten gemeinsam, probierten neue Dinge aus und zelebrierten den direkten Austausch. Können Sie sich an diese Zeiten erinnern?

Aus heutiger Sicht klingt das nach Abenteuer und aufregenden Begegnungen, als reale Aufeinandertreffen noch virtuellen Meetings und Seminaren vorgezogen wurden.

Wenn Sie hier schon unter 4 Augen reden möchten, vereinbaren Sie gerne ein persönliches Gespräch mit mir.



Anonyme Onlinetrainings vs. Präsenztrainings


Die Zeit des Lockdowns


Die märchenhafte Anekdote mag etwas überspitzt sein, jedoch stellen wir uns zu Recht die Frage nach der Zukunft des Trainings. Da gibt es die Fraktion, die eine Rückkehr zum Präsenztraining fordert, weil das eben die letzten Jahrzehnte auch so war. Die andere Fraktion ist hingegen mutig und fortschrittlich und möchte Onlinetrainings gerne langfristig einsetzen, weil sie die vergangenen Monate als Chance betrachten.


Im Zuge des Lockdowns prasselten vor allem auf den an den heimischem Schreibtisch gefesselten Außendienstmitarbeiter sämtliche Trainings nieder, die alle ähnlich abliefen: Eine weitestgehend anonyme Gruppe – schließlich wollte keiner die Kamera aktivieren, um nicht beobachtet zu werden – wurde vom Trainer in Form einer Frontbeschallung mit allen Informationen zum jeweiligen Thema versorgt. Ob die Informationen aufgenommen wurden, war nicht ganz sicher, denn Gesichter sah man ja keine.

Der obligatorischen Erkundigung, ob es noch Fragen gibt, folgte betretenes Schweigen.


Das konnte entweder daran liegen, dass alle Informationen aufgenommen und verstanden wurden oder die Teilnehmer überfordert waren mit den Inhalten. Natürlich könnte ein dritter Grund gewesen sein, dass sich die Prioritäten der Teilnehmer während des Trainings verlagert haben und der Monolog des Trainers nur noch ein Hintergrundrauschen war.


Der Wissens- oder Knowhow-Transfer derartiger Maßnahmen ist dabei eher unzureichend, wenn schon die Inhalte nicht ankommen. Wie sollen angesichts dieser Erfahrungen Trainings in Zukunft aussehen?

Die Zukunft des Trainings


Eine gute Sache hatte der Lockdown allerdings: Durch die Notwendigkeit einer zügigen Digitalisierung zur Aufrechterhaltung der Geschäftsprozesse verfügen Trainer nun über erfolgsversprechende Systeme und Tools, die einem Präsenztraining in nichts nachstehen.

So muss niemand die Geschirrberge hinter einem Teilnehmer sehen, denn dafür gibt es diverse kreative Hintergründe. Gruppenarbeiten können in Breakout-Rooms stattfinden, die individuelle Übungen zulassen, ohne sich gegenseitig zu stören. Auch für Flipchart und Pinnwand gibt es passende virtuelle Tools, derer man sich bedienen kann. So können wir gewährleisten, dass nicht nur Wissen vermittelt wird, sondern die Teilnehmer auch direkt den Praxistransfer üben können.

Was wird sich ändern?


Virtuelles Training ist zwar ein völlig anderer Übertragungsweg, jedoch sind die am Training beteiligten Personen dieselben und funktionieren auch entsprechend gleich. Wichtig dabei ist, alle sinnvoll an die Tools heranzuführen und so die Anwendung sicherzustellen. Lassen sich die Teilnehmer darauf ein und gewöhnen sich an die virtuelle Welt, fühlt sich das Training bald sehr vertraut an.


Auch die Rahmenbedingungen für das Training haben sich nicht verändert. Es gibt noch immer gewünschte Verhaltensweisen und Spielregeln, um einen reibungslosen Ablauf zu gewährleisten. Es ist immer noch unhöflich während eines Seminars zu telefonieren oder E-Mails zu beantworten. Ebenso gehört es zum guten Ton, andere anzuhören und aussprechen zu lassen.

Ein Punkt käme allerdings hinzu: Zeigen Sie doch auch ganz selbstverständlich Gesicht! Oder sind Sie früher mit einer Tüte auf dem Kopf im Trainingsraum erschienen?

P.S.

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