Nichts ist unmöglich – mehr Motivation im Onlinetraining

Aktualisiert: Juli 20

Neben Ärzten, Apothekern und unzähligen anderen systemrelevanten Berufsgruppen ist eine Sparte mit Sicherheit ebenso fleißig: die Trainer. Unternehmen nutzen die Zeit aktuell, um ihre Mitarbeiter weiterzubilden. Aber gerade dann, wenn eher das Ziel statt der Weg dorthin positiv wahrgenommen wird, fehlt der nötige Antrieb. Wie halten Sie als Trainer die Motivation dafür aufrecht?


Wenn Sie hier schon unter 4 Augen reden möchten, vereinbaren Sie gerne ein persönliches Gespräch mit mir.


Motivation im Onlinetraining

Wurden Sie dank Corona auch ins Homeoffice verbannt?


Nachdem die Wirtschaft deutlich heruntergefahren ist, nutzen viele Unternehmen die Zeit für Routinearbeiten und die Weiterbildung ihrer Mitarbeiter. Von allen Seiten hagelt es demnach Onlinetrainings in unterschiedlicher Ausprägung und Qualität – damit die Zeit am heimischen Schreibtisch auch wirklich sinnvoll genutzt wird!

Bei vielen kommt die Frage auf, was denn solche Trainings über die Beschäftigungstherapie hinaus bewirken. Ausschlaggebend ist an dieser Stelle die Motivation jedes einzelnen Teilnehmers, mit der er in ein solches Training geht. Woher kommt diese überhaupt?

Intrinsische Motivation ist deshalb wesentlich erstrebenswerter und nachhaltiger, weil sie nicht vom Außen abhängig ist.


Extrinsisch vs. intrinsich


Aus dem klassischen Personalwesen kennen bereits viele die beiden Motivationsformen. Von einer äußeren Motivation spricht man dann, wenn jemand anderes etwas verlangt und möchte oder gar mit Sanktionen zu rechnen wäre. Die Motivation aus sich selbst heraus beruht auf dem eigenen Willen etwas zu tun oder zu lernen, weil es zum Beispiel Spaß macht oder an ein lang ersehntes Ziel führt. Diese Motivationsform ist deshalb wesentlich erstrebenswerter und nachhaltiger, weil sie nicht vom Außen abhängig ist.

Auf die Onlinetrainings übertragen bedeutet intrinsische Motivation, dass ich mich aus Freude am Lernen weiterbilde. Woher kommt diese Freude?


Das Ziel als Motivator


Intrinsische Motivation wird dann komplizierter, wenn das Ziel der eigentliche Motivator ist. Der Weg dorthin ist dann nur Mittel zum Zweck und der Spaßfaktor recht begrenzt.

Ein Beispiel: Wenn ich in einem CRM System mit den Suchroutinen umgehen kann, kann ich die Zeit für die Eingaben deutlich verkürzen. Sich mit Suchroutinen zu beschäftigen mag Ihnen vielleicht nicht immer ein Lächeln ins Gesicht zaubern, aber die Aussicht auf eine wesentlich verkürzte Eingabezeit lässt sie diesen Schritt gerne tun.

Übertragen auf Onlinetrainings können Sie als Trainer drei Möglichkeiten zur Motivation nutzen, um die Teilnehmer für die Weiterbildungsmaßnahme zu begeistern.


  1. 1. Zeigen Sie es! Zeigen Sie, dass das Training auch Ihnen Spaß macht. In unserem Beispiel verdeutlichen Sie, dass eine schnelle und erfolgreiche Suche durchaus Freude bereitet. So fördern Sie nicht nur die Motivation, sondern auch den Transfer.

  2. 2. Wozu? Zeigen Sie auf, welchen Nutzen das Training für den Teilnehmer hat. Wer also schneller suchen kann, spart sich jede Menge Zeit bei der lästigen Eingabe!

  3. 3. Motivieren Sie zusätzlich von außen, indem Sie den positiven Einsatz betonen, der vom Unternehmen oder Vorgesetzen verlangt wird.


Der Nutzen ist der Schlüssel


Bei den drei Möglichkeiten nimmt der Grad der Motivation für die Teilnehmer von oben nach unten ab. Somit spornt am meisten dazu an, das Gelernte in die Praxis umzusetzen, wenn Sie als Trainer Spaß an den Inhalten zeigen. Auch die Teilnehmer werden sich immer für die Handlungen oder Prozesse an sich begeistern können. Das gilt vor allem dann, wenn es sich um neue Techniken oder Verhaltensweise handelt, an die man sich noch nicht gewöhnt hat und die einem daher nicht so leicht von der Hand gehen. Der Spaß an der Sache motiviert so lange, bis man durch Üben routiniert ist und es spielend einfach ist.

Das Werkzeug mit dem größten Effekt ist aber dennoch die zweite Möglichkeit: der Nutzen. Stellen sie den Nutzen der Vorgehensweise immer wieder in den Vordergrund und gehen darauf ein, wozu man das macht. Bauen Sie diesen Hintergrund auch immer wieder bei Übungen ein. Positive Gedanken unterstützen die Zielerreichung. Betonen Sie deshalb nicht die negativen Aspekte, die ohne das Training entstehen, sondern immer die Vorteile des Trainings: „Wie profitiere ich davon, wenn ich mich der neuen Herausforderung stelle?“


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