Neue IT-Tools einführen - warum IT-Schulungen scheitern

Aktualisiert: Juli 20

Auch in der Pharmabranche wird der Vertrieb tatkräftig von Tools und diversen Systemen unterstützt. Meist gibt es eine Einführungsveranstaltung in Form einer Schulung oder Systemvorstellung. Für die nächste Rundfahrt mit dem Chef wird der technikaffine Kollege zu Hilfe gerufen und das neue IT-Tool wird aufbereitet. Nach den ersten fragwürdigen Auswertungen wird jedoch klar, dass das System weder lückenlos gepflegt noch korrekt angewandt wurde. Kommt Ihnen diese Situation bekannt vor?


Wenn Sie hier schon unter 4 Augen reden möchten, vereinbaren Sie gerne ein persönliches Gespräch mit mir.


IT-Schulungen mit Vorlesungscharakter


Die Herausforderung


Die große Schwierigkeit bei Schulungen oder Systemvorstellungen ist oft die fehlende Praxis. Stellen Sie sich vor, jemand erklärt Ihnen, wie Sie ein Boot steuern. Vielleicht zeigt er es Ihnen kurz. Können Sie deshalb ein Boot steuern? Wohl kaum.

Stattdessen machen Sie eine theoretische und praktische Ausbildung und am Schluss Ihren Bootsführerschein. Und selbst dann macht erst die Übung einen guten Kapitän. Die Systemvorstellung alleine ist also nicht auseichend, wenn die Anwendung nicht trainiert wird. Was ist aber dann die Grundvoraussetzung für den erfolgreichen Launch eines neuen IT-Tools?


Die Sehstärke vergleichen


Selbst wenn sich Kollegen untereinander unterstützen und Tipps zur Anwendung geben: Hat man selbst das System nicht richtig verstanden und verinnerlicht, kann man damit nur eingeschränkt arbeiten.

Aus diesem Grund ist es sehr wichtig, sich als Systemtrainer auch mal die Brille des Anderen aufzusetzen. Habe ich alle wichtigen Fragen geklärt? Habe ich es verständlich formuliert? Können es die Anderen selbst anwenden?


Auf der anderen Seite ist es für den Trainer wichtig zu wissen, wenn etwas unklar ist. Wenn keiner Fragen stellt, kann keiner sie beantworten. Haben Sie beispielsweise einen schwarzen Punkt auf der Stirn, wären Sie auch dankbar, wenn Sie jemand noch vor dem Feierabend darauf aufmerksam macht.

Kommunikation ist demnach für beide Seiten ein ganz wichtiger Aspekt für ein erfolgreiches Training. Offene Fragen werden geklärt und der Trainer kann in seinen zukünftigen Trainings von Anfang an darauf eingehen.


Übung macht den Meister


Daneben ist noch eine weitere Sache ganz wichtig: Üben! Selbst ein PC-Fußgänger kann durch Training die Grundprinzipien eines Tools verstehen und anwenden. Durch das positive Gefühl kleiner Erfolgserlebnisse nähert sich der Anwender immer mehr dem System an und verinnerlicht es.

Entscheidend hierbei ist nicht die Quantität, sondern die Qualität. Als Trainer stelle ich mir immer die Frage: Was müssen die Anwender nach dem Training wirklich können, was sind die Basics? Boxe ich mit aller Gewalt die kompletten Inhalte durch, so sind die Anwender am Ende des Trainings auf jeden Fall eines: Erschlagen. Von fundierten Kenntnissen und eigenständigem Arbeiten fehlt jede Spur.


Ein erfolgreiches Training passt sich dem Lerntempo der Anwender an. Falls im ersten Schritt nicht alle Inhalte vermittelt werden können, kann ein weiteres Training angesetzt werden. Damit es der Anwender später leichter hat, ist es wichtig, ihm Material an die Hand zu geben. Das sollte so einfach wie möglich sein. Es dient dazu, sich zurechtzufinden und einzelne Punkte nachlesen zu können. Ein seitenlanges, kompliziertes Handbuch versteht man erst, wenn man das Problem nicht mehr hat.


Das Training nach dem Training


Ist das Training vorbei, werden die Anwender mitsamt Materialien in die Praxis entlassen. Um das Geübte zu festigen, eignen sich im Anschluss beispielsweise Videocalls. So kann der Trainer an den Inhalten anknüpfen und noch tiefer in das Thema einsteigen.

Eine Alternative ist ein weiterer Trainingstermin, an dem man zusätzliche Funktionen des Tools behandelt und gleichzeitig die bereits vermittelten Inhalte wiederholt.

Damit ist klar: Sie können ein System nur dann erfolgreich einführen, wenn Sie die Schulung durch ein Training ersetzen.


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