Das lern ich nie – Training als Change Management

Change Management ist ein großer Begriff, der immer wieder ehrfürchtig beäugt wird. Schließlich gehen Veränderungen mit einem gewissen Sicherheitsverlust einher, weil man nicht weiß, was denn da auf einen zukommt.

Für Sie als Vorgesetzter ist das natürlich keine leichte Aufgabe, durch einen solchen Prozess zu führen, denn jeder reagiert etwas anders auf Veränderungen. Ähnlich verhält es sich beim Training. Da heißt es: entweder man geht behutsam vor oder durchläuft die Veränderung in kleinen Etappen. Wie das genau ablaufen kann, erfahren Sie in diesem Blogartikel.

Wenn Sie hier schon unter 4 Augen reden möchten, vereinbaren Sie gerne ein persönliches Gespräch mit mir.


Change Management als Chance

Warum uns Veränderungen schwerfallen


„Ab morgen machen wir das anders!“ Dieser Satz hat eine ähnliche Wirkung wie ein Axthieb. Manchmal kommt er von uns Trainern, manchmal von Ihnen als Vorgesetzter und manchmal von anderen Optimierern oder Managern. Ohne die Stimme zu erheben vernichten sie liebgewonnene Routinen und Angewohnheiten und erschüttern unseren Arbeitsalltag – angeblich zum Wohle aller oder zumindest der Mehrheit.

Alte Gewohnheiten bleiben zurück und die Mitarbeiter sollen sich neu orientieren. Und je größer und unerwarteter die Veränderung ist, desto größer ist die Entrüstung.


Eigentlich auch nicht wirklich verwunderlich, denn seit jeher gehen Veränderungen mit Gefahr einher. Das war damals in der Höhle schon so, als es ums Überleben ging, und ist bis heute tief in uns verwurzelt. Routinen geben Sicherheit und wir arrangieren uns damit, auch wenn nicht alles optimal ist. Denn, wer weiß, vielleicht wird es mit einer Veränderung noch schlimmer!



Veränderungen werden unterschiedlich aufgenommen


Die Reaktionen auf Veränderungen sind von Person zu Person verschieden. Da gibt es diejenigen, die auf die Barrikaden gehen und sich für den Kampf rüsten. Ganz nach dem Motto: „Das wollen wir erst mal sehen!“ Diese Gruppe glaubt besonders stark an die eigene Kompetenz und sieht sich im Recht zu rebellieren.

Wer mit einem nicht ganz so ausgeprägten Selbstvertrauen gesegnet ist, nimmt den Weg in die innere Emigration. Diese Gruppe will zunächst nicht glauben, dass wirklich etwas passiert und hofft, dass es doch eher nicht so heiß gegessen wie gekocht wird.

Wie jemand reagiert, ist abhängig von seinen bisherigen Erfahrungen und seinem Charakter. Die einzelnen Phasen eines Veränderungsprozesses durchläuft aber jeder.



Die Phasen des Change Managements


Früher oder später befinden sich die Anhänger beider Gruppen im Tal der Tränen, das geprägt ist durch den abnehmenden Glauben an die eigene Kompetenz und der Erkenntnis, dass jeder Widerstand zwecklos ist. Das ist aber auch der Punkt, aus dem erste positive Perspektiven entstehen können, denn es geht von hier nur aufwärts.

Neue Dinge werden zögerlich ausprobiert, die Fühler ausgestreckt und ganz allmählich werden neue Routinen etabliert. Nach einer Weile sind die neuen Dinge zum Alltag geworden, an dem sich doch jetzt bitte nichts mehr ändern soll – bis es wieder heißt: „Ab morgen machen wir das anders!“



Change Management im Training erfolgreich umsetzen


Ganz gleich, welche Veränderung ansteht, die einzelnen Phasen durchlaufen alle Betroffenen. Auch im Training ziele ich stets auf eine Veränderung der Fähigkeiten oder des Verhaltens ab. So ist es für alle Personen, die in einen solchen Prozess involviert sind, essentiell sich diese verschiedenen Phasen bewusst zu machen.

Wie auch die erste Reaktion auf eine Veränderung unterschiedlich ist, so ist auch das Empfinden verschieden, wie lange so ein Prozess dauert. Gerade diejenigen, die Wochen und Monate mit dem eigenen Schicksal hadern, müssen aufgefangen und unterstützt werden.


Alternativ kann man die erforderlichen oder auch gewünschten Veränderungen in kleinen Etappen durchführen und so die Betroffenen möglichst in den Prozess integrieren. Bei einer Großfusion zweier Unternehmen mag das weniger möglich sein, wohl aber, wenn der Arbeitsgeber Training und Weiterbildung als einen andauernden Prozess sieht. Natürlich treten hier die gleichen Übergangsphasen auf, allerdings sind die emotionalen Höhen und Tiefen deutlich weniger ausgeprägt. Scheinbar Unmögliches lässt sich so zwar nicht sofort, aber doch wesentlich schneller erledigen.



P.S.


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