Coaching ist nur was für Top-Manager! Oder?

Aktualisiert: Apr 21

Der Begriff Coaching geistert derzeit so häufig durch das Netz wie sonst kein anderer. Gefühlt jeder ist Coach und möchte auf seinem Gebiet in irgendeiner Form helfen, vorantreiben oder optimieren. Dabei wird der Begriff fast schon inflationär verwendet – immerhin ist er nicht geschützt. Coaching wird oft als das zeitgemäße, hippe Wort für Training betrachtet. Und meistens genauso gelebt. Aber gibt es denn einen Unterschied? Und worin genau besteht er?



Coaching ist für jeden sinnvoll


Definition


Eine Sache vorab: Coaching und Training sind zwei völlig verschiedene Methoden und es gibt ganz klare Unterschiede. Das Ziel und die Basis entscheiden, welche Methode Sinn macht.

Aufgabe des klassischen Trainings ist es, eine bestimmte Verhaltensweise oder Fähigkeit zu erlernen oder zu entwickeln. Der Trainer ist in diesem Fall Anleiter oder Experte zu einem spezifischen Thema. Ziel ist, die Anwender so anzuleiten, dass sie im Nachgang selbstständig arbeiten können und die Hintergründe verstehen. Der Anwender muss nicht zwingend Vorkenntnisse mitbringen.


Eine essentielle Voraussetzung des Coachings ist die Bereitschaft des Coachees, an sich oder seinen Fähigkeiten etwas ändern zu wollen und offen für Lösungen seines Anliegens zu sein. Aufgabe des Coaches ist es nun, gemeinsam mit dem Coachee individuelle Lösungsstrategien daraus zu entwickeln. Dabei unterstützt er den Coachee, sein eigenes Verhalten zu reflektieren, aus festgefahrenen Mustern auszubrechen und in neuen Perspektiven zu denken.


Die gängige Praxis


Coaching erfahren im Unternehmensalltag meist nur die mittlere bis höhere Management-Ebene. Jeder Vorstand beschäftigt einen Coach und der normale Angestellte darf maximal an kurzen Trainings teilnehmen.

Stellen Sie sich mal vor, jeder Mitarbeiter könnte in einem Coaching sein Potenzial entfalten? Welche Chancen und Möglichkeiten würden sich dem Unternehmen dadurch wohl bieten?

Jeder einzelne Mitarbeiter verfügt über Ressourcen in seinem Bereich und kann sein Knowhow und auch seine Persönlichkeit in einem Coaching weiterentwickeln. Von einem Coaching profitieren deshalb nicht nur Manager und Vorstände, sondern jeder.


Der richtige Ansatz


In vielen Stellenbeschreibungen wird festgelegt, dass Mitarbeiter-Coaching ein wesentlicher Teil der Führungsaufgabe ist. Oft versteht man darunter lediglich Führungsaufgaben und Verantwortung, denn beim realen Coachingansatz kann es schon mal ans Eingemachte und tief in die Persönlichkeit gehen. Wer möchte denn vor seinem Vorgesetzen wirklich die Hosen runterlassen?

Auch für den Vorgesetzten als Coach ist die Rolle mehr als schwierig. Ein Coach muss neutral und offen sein. Das ist mit der Führungsrealität oft nicht vereinbar.

Damit sich der Vorgesetzte auf seine Führungsrolle konzentrieren und wirklich Chef sein kann, eignet sich ein externer Coach an dieser Stelle wesentlich besser. Er besitzt zum einen das Knowhow, um effektiv zu coachen und zum anderen geht er völlig offen an das Coaching heran und garantiert entsprechende Verschwiegenheit. Besprochenes verlässt niemals den Coaching-Rahmen. So kann am Kern und nicht nur an der Oberfläche gearbeitet werden.

Wenn Sie Ihre Mitarbeiter wirklich durch reales Coaching unterstützen und weiterentwickeln möchten, ist ein externer Coach die Basis für Veränderung und langfristigen Erfolg.


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