Auch für ein Training gilt: Tu Gutes und rede drüber!

Aktualisiert: Sept 24

Sicher ist es Ihnen schon aufgefallen: Es gibt Trainings und Seminare, die sind so schnell ausgebucht wie früher die Konzerte der Rolling Stones. Andere hingegen wecken kaum Interesse und müssen angepriesen werden wie Sauerbier, um überhaupt stattfinden zu können.

Training ist dabei nicht einzelne Weiterbildungsveranstaltung, Training ist ein Prozess. Und erfolgreiches Training bedeutet, dass die Inhalte auch tatsächlich in der Praxis umgesetzt werden. Das erreichen wir allerdings nur, wenn der Teilnehmer auch tatsächlich am Training teilnehmen will – und nicht teilnehmen muss.

Woran liegt es also, dass manche Trainings sehr beliebt sind, andere überhaupt nicht?

Wenn Sie hier schon unter 4 Augen reden möchten, vereinbaren Sie gerne ein persönliches Gespräch mit mir.


Tu Gutes und rede darüber!

Das Thema bestimmt mit


Trainings mit Themen wie ‚Erfolgreich präsentieren‘, ‚Projektmanagement für Anfänger‘ oder ‚Sichere Einwandbehandlung‘ werden gestürmt, als gäbe es kein Morgen. Aber mal ehrlich: Würden Sie ein Training besuchen mit dem Titel ‚Angstfrei klöppeln‘? Wohl kaum. Außer natürlich, Sie klöppeln von Zeit zu Zeit und Ihnen ist es nicht ganz geheuer.


Das Thema ist also nicht ganz unerheblich – vor allem die passende Wortwahl. So klingt ‚Erfolgreich präsentieren‘ doch gleich viel schwungvoller als ‚Wie mache ich eine Präsentation‘. Der Teilnehmer muss auf den ersten Blick erkennen, was er von diesem Training bekommt. Eine erfolgreiche Präsentation ist dabei ein ganz klares Ziel und motiviert den Teilnehmer.

Alles dem Thema in die Schuhe zu schieben, ist jedoch etwas zu einfach.


Entscheidend ist das Image


Die Grundeinstellung des potentiellen Kandidaten ist noch wichtiger als die Themenauswahl, denn sie wirkt sich direkt auf den Erfolg des Trainings aus. Lastet der Veranstaltung das Image eines unvermeidlichen Trainingsklamauks an, werden Ihre Anstrengungen unverhältnismäßig hoch sein, die Erwartungshaltung einmal auf links zu drehen.

Kommen die Teilnehmer jedoch bereits mit einer positiven Einstellung zum Training, ist das die Grundlage für einen erfolgreichen Praxistransfer der Inhalte. Sie können sich direkt von Beginn an auf die Inhalte und die Teilnehmer konzentrieren und müssen sich nicht zuerst eine Daseinsberechtigung schaffen.


Die Geheimnisse eines erfolgreichen Trainings


Sowohl der Trainer als auch das Unternehmen verfolgen natürlich das Ziel, dass ein Training einen Mehrwert für den Arbeitsalltag darstellt. Wer an dieser Stelle die Meinung vertritt, das Training sei eine angeordnete Fortbildungsmaßnahme ohne Alternative und bedarf somit keiner Werbung, der braucht sich über unmotivierte Teilnehmer nicht wundern. Dieses Desinteresse führt schlussendlich zu einer ganz armseligen Umsetzungsrate der verpflichtend vermittelten Inhalte. Das angestrebte Ziel wurde weit verfehlt. 6. Setzen.


Wie kann eine sinnvolle Kommunikation zu einem Training erfolgen, die weder in der täglichen E-Mail-Flut untergeht noch einer Lobeshymne gleicht? Ich habe ein paar Anregungen für Sie, wie Sie zukünftig Trainingsinhalte passend und wirkungsvoll kommunizieren und solche auch erkennen können:

  • Kommunizieren Sie von Anfang an, dass dieses Seminar oder Training anders ist als die bisher gewohnten Veranstaltungen. Geben Sie dem Kind einen Namen wie zum Beispiel ‚New Transfer Model‘. Nach und nach können Sie auch alle anderen Veranstaltungen an dieses Modell anpassen. Die Zeiten der Stuhlkreise sind hier definitiv vorbei: Nach dem Training ist vor der nächsten Transferstufe! Den Besten winken mehr oder weniger große Incentives, ein erfolgreicher oder gar sehr erfolgreicher Abschluss und die Umsetzung wirkt sich eventuell auf die Zielerreichung und damit sogar auf Boni oder Prämien aus. Damit kommt richtig Druck auf den Kessel!

  • Ist die Teilnahme abteilungsübergreifend und nicht von vorneherein verpflichtend, können die potentiellen Teilnehmer auch nominiert werden. Nach dem Motto ‚In ist, wer drin ist‘, gewinnt ein solches Training somit eine andere Wertigkeit. Das Gefühl, zu einem exklusiven Kreis zu gehören, hat immer eine ganz besondere Note.

  • Lassen Sie andere für Sie sprechen: Falls dies nicht das allererste Training dieser Art ist, lassen Sie erfolgreiche Teilnehmer in kurzen Worten von ihren Erfahrungen berichten. Alternativ können Sie sich einen internen Schirmherrn suchen, der hier als Fürsprecher agiert. Bei mehrtägigen Veranstaltungen kann dieser sogar aus dem Vorstand oder der Geschäftsleitung sein. Hier ist natürlich etwas Fingerspitzengefühl angebracht, denn es würde unglaubwürdig wirken, wenn Sie für jede Tagesveranstaltung gleich die Geschäftsführung verpflichten wollen.

Für alle Fälle gilt: werten Sie Ihre Trainings schon im Vorfeld auf. Sprechen Sie aktiv darüber, warum Ihr Training gut ist und welchen Mehrwert es bietet. Natürlich werden Sie auch damit nicht immer alle potentiellen Teilnehmer erreichen. Ein Bodensatz der Trainingsklamauk-Anhänger wird bleiben. Aber wenn die es nicht lernen wollen – dann profitiert eben ein anderer.


P.S.

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